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Tag des Kindes

In jedem Jahr wird am 20. September in Deutschland der Tag des Kindes gefeiert. Überall im Land finden verschiedene Aktionen und Feste statt. Familienministerin Schröder ist sogar Schirmherrin des Weltkindertagfestes in Berlin. Doch mehr als warme Reden scheint es auch in diesem Jahr nicht zu geben.

Immer mehr Kinder und Jugendliche leben in Armut. In NRW ist es jedes vierte Kind, welches als arm gilt. Die Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention wurden zwar von der Bundesrepublik Deutschland unterschrieben, wirklich umgesetzt ist allerdings wenig.

Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz scheint es mit dieser Bundesregierung nicht zu geben. Dabei würden dadurch die Rechte endlich einmal einklagbar sein – aber vielleicht auch gerade deshalb soll dies nicht passieren. So lässt sich weiter bei denen sparen, die sich kaum wehren können: In der Kinder- und Jugendarbeit kann weiter gekürzt werden. Die Armut muss weiterhin nicht effektiv bekämpft werden und die Familien von Flüchtlingskindern können weiterhin auseinandergerissen und die Eltern, Großeltern und volljährige Geschwister abgeschoben werden.

Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sieht es nicht wirklich toll aus. Wo und wie oft werden schon Kinder gefragt, wie sie es im Stadtteil haben wollen, wie Schule organisiert werden soll oder wie es mit den Angeboten für Kinder in der Stadt aussieht?

Es gibt also eine Menge zu tun und das über den 20. September hinaus.



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