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Immer dieser ACAB

Ein besonderes Fundstück bietet die Nürnberger Zeitung: Auf einer ganzen Seite widmete sie sich dem Thema „Graffiti“ – leider auch eher mit Vorurteilen als mit guter Recherche. Anders lässt sich der Beitrag von Magnus Zawodsky auch nicht erklären:

gefunden bei: http://www.bildblog.de/28571/spruehfarbe-ins-feuer/

 

Dieser Türke „Acab“ treibt jedoch nicht nur in Nürnberg sein Unwesen, denn auch in Berlin, Köln, im Ruhrgebiet – und irgendwie überall auf der Welt sprayt er seinen Namen an Stromkästen und Wände – das auch schon seit über 30 Jahren…

Der Vorwurf, dass dieser „Acab“ mit seinen Handlungen Öl ins Feuer der Sarrazin-Debatte wirft, wirkt umso lustiger trauriger, da der Autor an dieser Stelle der einzige ist, der Vorteile schürt und verfestigt. Eine kurze Eingabe von „acab“ bei google hätte dem Autor nämlich ein anderes Ergebnis gebracht. Für die Szene-Fremden: ACAB oder A.C.A.B. ist kein türkischer Vorname, der an tausenden Stellen verewigt wurde, sondern die Abkürzung für „All cops are bastards“ (dt: „Alle Bullen sind Bastarde“). Diese sonst sehr lustige Geschichte zeigt aber durchaus gut, wie sehr Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit in den deutschen Medien immer noch präsent sind…

P.S.: Falls jemand auf den Gedanken kommt, die Gelsenkirchener Spray-Szene zu untersuchen, dem sei schonmal gesagt, dass „UGE“ genau wie „Acab“ kein Vorname ist, denn „UGE“ steht hier für die „Ultras Gelsenkirchen“ 😉



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