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Ostermarsch – Nun zum 50. Mal

Seit 1960 demonstrieren jedes Jahr zu Ostern Menschen für den Frieden. Zwar gehen heute nicht mehr wie zur Hochzeit der Ostermärsche 1983 über 700.000 Menschen auf die Straßen, aber immer noch gibt es die Friedenbewegung in Deutschland. Da wir immer noch ziemlich weit weg vom Weltfrieden entfernt sind, gibt es eben leider immer noch ein Menge zu tun und zu fordern.

Ich selbst bin 2003 das erste Mal dabei gewesen. Der Irak-Krieg war der Grund, warum ich aktiv geworden bin. Die USA mit George W. Bush hat nach den Terroranschlagen 2001 erst Afghanistan angegriffen und 2003 dann mit erfundenen Gründen den Irak. Die finanziellen Interessen standen dabei im Vordergrund und Bush wollte den Zugang zum Öl mit diesem Angriffskrieg für die USA absichern. Entsprechend war ich von dem Motto „Kein Blut für Öl!“ angetan. Seit diesem Jahr bin ich nun dabei und am Ostersonntag bei der Station des Ostermarsches Ruhr im Gelsenkirchener Stadtgarten. Themen gab und gibt es genug: „Kein Blut für Öl!“, „Abrüstung statt Sozialkahlschlag“, „Für Frieden, Abrüstung und Demokratie“, „Kriege Beenden!“, „Deutschland Atomwaffenfrei“, „Nein zum Krieg“ und in diesem Jahr „Atomwaffen abschaffen! Afghanistankrieg beenden!“.

So werde ich auch diesem Ostersonntag wieder dabei sein und zusammen mit hunderten MitstreiterInnen im Gelsenkirchener Stadtgarten die Abschaffung der Atomwaffen fordern. Dabei scheinen die Forderungen langsam Realität zu werden: Die USA und Russland haben sich auf eine atomare Abrüstung geeinigt und der Deutsche Bundestag mit einer Mehrheit zu einer atomwaffenfreien Welt bekannt. Im Mai könnte ein Durchbruch passieren, wenn die in New York stattfindende Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag ein Erfolg wird. Ein Fahrplan zur Abschaffung aller Atomwaffen könnte also Realität werden.



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