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Überall gelbe Ballons

Heute ging es für mich nach Oberhausen zu den Juso-SchülerInnen Oberhausen/Mülheim. Auch wenn die dortige Diskussion über die zukünftige Bildungspolitik nun nach den Landtagswahlen interessant war und auch noch ist, widme ich diesem Beitrag aber den dutzenden gelben Ballons entlang der A42, die ich bei meiner Fahrt bewundern durfte.

Ziel der Aktion im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 ist es, die ehemaligen Schächte der Bergwerke sichtbar zu machen. Immerhin über 3.000 Stellen im gesamten Ruhrgebiet. An allen Stellen wird es auf Grund fehlender ehrenamtlicher HelferInnen und fehlender Sponsoren (Kosten für so einen Ballon mit Gas etc. immerhin rund 5.000 Euro) nicht geklappt haben, aber an vielen Stellen eben doch. Und es ist schon beeindruckend an wie vielen Stellen entlang der Autobahn gelbe Ballons in der Luft zu sehen sind. Dutzende allein zwischen Oberhausen und Gelsenkirchen. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass an jedem Standort dieser Ballons tausende Mensche gearbeitet haben, dem wird deutlich welchen Wandel das Ruhrgebiet eigentlich in den letzten Jahrzehnten mitgemacht hat. Wer nicht im Ruhrgebiet wohnt hat noch bis zum 30. Mai die Möglichkeit das Ganze zu besichtigen. An vielen dieser Orte gibt es auch ne Menge zu erleben, z.B. beim Tag für Kinder und Jugendliche am 26. Mai auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Bergmannsglück (Gelsenkirchen-Hassel), bei dem ich dabei sein werde 😉



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