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Keine Abschiebung ins Elend!

Seit April 2010 gibt es ein Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo. Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen wieder in den Kosovo abgeschoben werden. Davon betroffen sind auch 231 Gelsenkirchener Roma, von denen 135 rund ein Jahrzehnt hier leben.

Ihnen droht nach ihrer Abschiebung ein Leben am Rande der Müllkippe. Diskriminierung und Ablehnung schlägt ihnen entgegen. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen auch heute noch im Kosovo weitgehende versperrt. Gerade hier geborene Kinder können sich weder auf albanisch noch serbisch verständigen und finden dort keine Lebensperspektive.

Ziel muss es sein, dass jeder Mensch würdevoll leben kann, ohne diskriminiert und ausgegrenzt zu werden. Die aktuelle Situation der Minderheiten im Kosovo ist prekär. Es darf nicht sein, dass wir Menschen dorthin abschieben.

Aus diesem Grund hat proAsyl eine entsprechende Kampagne gestartet, an der sich jede/r beteiligen kann. Eine Protestmail an alle Innenminister in Deutschland kann im eigenen Namen versand werden:

http://www.proasyl.de/de/home/aktion-keine-abschiebungen-ins-elend/



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